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Indien
allgemein |
Die Stadt
Rishikesh liegt 231 km
nördlich von der Hauptstadt Delhi (mit dem
Taxi ca. 4 - 6 Stunden Fahrtzeit). Rishikesh erstreckt sich
einerseits über viele Kilometer am Gangesufer und
andererseits an den Ausläufern der Himalajas. Am nördlichen
Ende der Stadt befindet sich der offene
Sivananda Ashram, am
Berghang gelegen, so als wollte man
Mutter Ganga nicht aus
den Augen lassen. Es ist der Ort, wo der Ganges aus den
Himalaja-Bergen kommt und seinen Weg in die weiten Ebenen
Indiens fortsetzt. In diesem Umfeld befinden sich zahlreiche
Ashrams und Yoga-Zentren. Rishikesh, die "Boom-Town", hat
sich zu einer Touristen-Hochburg entwickelt und ist ein
Wallfahrtsort für zahlreiche indische und ausländische
Gäste. Hier leben in typisch indischer, kleinstädtischer
Umgebung Swamis, Heilige und "Möchtegerne". Rishikesh ist
Ausgangspunkt für diverse Trecking-Touren und Rafting auf
dem Ganges. Empfehlenswert sind Ausflüge zum Vasishtha Cave,
Kunja Puri und Haridwar. - Die Nachbarstädte sind
Haridwar mit der Bahnstation bzw. Dehra Dun.
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Indien allgemein
Ein riesiges Land der
Gegensätze, wobei Mittelalter und das 21. Jahrhundert sind
nebeneinander gegenwärtig sind! Hier farbenfrohe Saris auf den
zahlreichen religiösen Festen überall im Land, dort makelloses Weiß,
wie beim Grabmal Taj Mahal und bei berühmten Tempelbauten; hier
leuchtende Gewürzsäcke, aufgetürmte exotische Früchte an den
Marktständen, dort sattgrünes Dunkel, Dschungel, in dem der
Königstiger lebt; hier die höchsten schneebedeckten Berge der Welt,
dort ausgedehnte Wüstengebiete und menschenfeindliches Klima; hier
fruchtbare Ebenen, junge Frauen, die mit ihren bunten Saris knietief
im Wasser stehen und fröhlich singend die Setzlinge für den Reis
auspflanzen, dort Terrassenanbau im Hochgebirge mit
Teepflückerinnen; hier ausgedehnte Zuckerrohrplantagen,
Ochsenkarren, überladene LKW's, die jederzeit umzukippen drohen,
dort modernste Computer-Industrie mit klimatisierten Bürohäusern.
Indien ist eins der bevölkerungsreichsten Länder der Erde und
zugleich Rückzugsgebiet für bedrohte Großtiere, beherbergt einige
der bedeutendsten Baudenkmäler der Welt und besticht durch eine
raffinierte Küche, die selbst einfaches Gemüse zum Festmahl werden
lässt. Ohne zu zögern kann man weitere faszinierende Gegensätze des
Landes auf dem asiatischen Subkontinent aufzählen: der Börsenmakler
mit Handy steht an der Ecke neben dem buddhistischen Bettelmönch in
seiner orangefarbenen Kutte. Frauen, in bunten Saris oder westlicher
Kleidung, Mönche aller Religionen, doch meist in Orange, vermischen
sich zu einem bunten Durcheinander im Straßenbild der Megastädte.
Gebettelt wird überall. Ständig drohender Verkehrskollaps im
innerstädtischen Verkehr und Linksverkehr mit Verkehrsregeln, die
man als Europäer nicht versteht. Eine Kuh trottet gemächlich über
die Straße, ohne sich vom geschäftigen Treiben beeindrucken zu
lassen, doch wird dieser Anblick im seltener, denn auch in Indien
werden die Kühe inzwischen als Nutztiere auf modernen Farmen
gehalten.
Offiziell ist das Kastensystem seit mehr als 50 Jahren abgeschafft,
doch noch immer bestimmt es in vielen Regionen das gesellschaftliche
und soziale Miteinander der Menschen; dieses gilt insbesondere für
die ärmeren Schichten der Bevölkerung und auf dem Lande. Indien, das
Land der Gegensätze. Einerseits verlassen mehr Ingenieure als in
irgendeinem westlichen Land jährlich die Hochschulen und
andererseits gibt es immer noch bitterste Armut mit zahllosen Slums
in den Großstädten. Viele gut ausgebildete junge Menschen wandern
immer noch in Richtung Westen aus, insbesondere zur Golf-Küste oder
den USA, weil sie dort als gern gesehen Gastarbeiter mit Green-Card
usw. nicht nur Arbeit finden, sondern als fleißige Mitarbeiter viel
mehr Geld verdienen als zu Hause. Doch das Blatt wendet sich
allmählich, denn inzwischen exportieren viele große Unternehmen aus
dem Westen ihre Arbeit nach Asien, wo die Arbeiten günstiger
erledigt werden können, insbesondere nach Indien und China.
Geregelte Arbeitszeiten, die von Staat und Gewerkschaften
argwöhnisch überwacht werden, sind noch weitgehend unbekannt.
Billige Arbeitskräfte gibt es genug! Doch Indien verwandelt
allmählich sein Gesicht zur modernen Industriegesellschaft. Damit
wird auch in diesem Land die Geburtenrate sinken, was dem Staat nur
Recht sein kann.
Der größte Teil der Bevölkerung lebt allerdings immer noch auf dem Lande, trotz der Megastädte mit ihren neuen modernen Bürokomplexen. Alle großen Weltreligionen existieren seit Jahrhunderten nebeneinander, 17 Regionalsprachen sind offiziell anerkannt. Aber über die Schranken von Religion und Sprache hinweg verbindet alle Inder eine warmherzige Gastfreundschaft und Freundlichkeit, die jeden Fremden mit offenen Armen und Neugier in den Augen empfängt.
Wer das erste Mal
nach Indien reist, so heißt es, ist entweder fasziniert, nahezu
mystifiziert, und reist immer wieder dorthin oder er macht auf dem
Absatz kehrt und nimmt das nächste Flugzeug in die Heimat.
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Reisevorbereitungen:
Für Indien benötigen Sie einen
gültigen Reisepass, der bei Reiseantritt noch mindestens 6 Monate
gültig ist, und ein Visum, dass Sie bei dem für Sie zuständigen
indischen Konsulat bzw. bei der indischen
Botschaft
beantragen müssen. Reiseinformationen erhalten Sie über das
Auswärtige Amt
der Bundesregierung. Buchen Sie Ihren Flug nach Delhi rechtzeitig,
da die Maschinen in der Regel sehr gut ausgelastet sind. So genannte
Billigtickets stehen nur begrenzt zur Verfügung. Es empfiehlt sich
darum, den Flug bereits 6 - 9 Monate vor Antritt der Reise zu
buchen. Es
bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa.
Die auch in Europa
üblichen Impfungen, wie z.B. Kinderlähmung, Diphtherie etc.
sollten jedoch rechtzeitig aufgefrischt werden. Es empfiehlt sich
auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B. Eine
Malaria-Profilachse ist in bestimmten Regionen und besonders im
Sommer zur Regenzeit (Juni, Juli, August) empfehlenswert; in
Rishikesh sind jedoch in den letzten 15 Jahren keine Fälle bekannt
geworden (siehe auch
Reiseapotheke / offizielle
Impfempfehlungen).
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The Divine Life Society
General Secretary
P.O. Shivanandanagar 249-192
Distt. Tehri-Garhwal,
Uttaranchal,
Indien
Kontakt via Internet
Tel: (91)-135-2430040 o. -2431190
Fax: (91)-135-2442046
Normalerweise, wenn genügend Zimmer frei sind, wird ein Aufenthalt für ca. zwei Wochen gewährt. Zu religiösen Feiertagen, von denen gibt es viele in Indien (siehe spiritueller Kalender), ist dieses jedoch zuweilen problematisch. Die Unterbringung ist in einfachen sauberen Zimmern, die man ggf. mit jemandem teilen muss; Aufenthaltsverlängerungen sind möglich. - Dazu unbedingt den Generalsecretary befragen! - Einige Zimmer verfügen über ein "Bad mit Dusche" und WC / einfache Kücheneinrichtung, wobei man bitte keine europäischen Maßstäbe anlegen darf. Ansonsten gibt es Etagen-Duschen und Etagen-WC's. Man geht davon aus, dass die Besucher und Yoga-Schüler an dem Angebot (Lessons, Lectures, Satsang etc.) des Ashrams partizipieren und sich nach den Regeln des Ashrams verhalten. Das tägliche Programm im Sivananda Ashram.
Der Ashram nimmt weder Geld für Unterbringung noch für Verpflegung, ist jedoch auf Spenden angewiesen, d.h. ca. 50 € pro Woche als Spende, zweckgebunden z.B. für Hospital bzw. Tempel etc., sind als Ausgleich angemessen. Man bekommt im Ashram kostenlos einfaches vegetarisches Essen. - Darüber hinaus gibt es in unmittelbarer Umgebung viele Ashrams / kleine Hotels / Fremdenzimmer oder Restaurants, in denen man günstig wohnen bzw. sich beköstigen kann (z.B. Omkarananda Ashram FAX: 0091/135-2432662 oder Yoga Niketan Trust Tel: 0091/135-2430227 usw.). Der Preis wird bei diesen Unterkünften für mindestens eine Woche im voraus (200 - 250 INR pro Tag, je nach Jahreszeit) entrichtet. Im Madras-Café kann man gut und preiswert essen.
In der näheren Umgebung gibt es zahlreiche
Ausflugsziele.
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Die Begrüßung
Obst und Süßigkeiten anstatt Blumen zur Begrüßung und - zwischendurch. Im Sivananda Ashram bringt man seinem Ansprechpartner (Swami) frische Früchte und Süßigkeiten zur Begrüßung mit, die später am Nachmittag (siehe "Tee und Prasada") mit allen anwesenden Gästen gemeinsam verzehrt werden. Die Aufteilung der Früchte übernimmt in der Regel der gastgebende Swami selbst. Wichtig: das Obst sollte vor der Übergabe gewaschen werden!
Wenn Sie
Einkaufen, verwahren Sie besonders das Obst und andere Esswaren sehr
sicher. Vorsicht vor den Affen, denn die grapschen schnell nach den
Plastiktüten, und wenn eine Tüte erst einmal zerrissen ist, das Obst
auf den Boden fällt, macht sich auch schon eine Schar Affen darüber
her, - und das war es dann!
Ein Tag im Sivananda-Ashram
Essen und Trinken
Die
vegetarische Küche
Indiens ist hervorragend und das Essen in den Restaurants vor
Ort vergleichsweise günstig. Mit umgerechnet ca. 2 € hat man sehr
gut und reichlich gegessen. Trinken Sie an der Straße niemals offene
Fruchtsäfte, auch wenn dies noch so verlockend ist, sonst ist der
plötzliche Durchfall garantiert. Gegen kochendheiße Tees ist
hingegen nichts einzuwenden, wenn man über unsaubere Gläser
hinwegsieht. Berühren Sie das Glas beim Trinken nicht mit den
Lippen, sondern trinken Sie über den Daumen oder gießen Sie das
Heißgetränk vorsichtig in den offenen Mund. Im Ashram und auch im
"Madras-Café", ein kleines Restaurant dicht beim Sivananda-Ashram,
nicht weit vom Taxi-Stand entfernt, habe ich mit dem Essen oder dem
Trinken bzgl. Sauberkeit nie Probleme gehabt. Dieser Hinweis gilt
für die kühlere Jahreszeit, aber nicht für die heiße Zeit, wo auch
die Einheimischen häufig von Durchfall und Erkältungskrankheiten
geplagt sind. Da liegt an den zahlreichen Insekten, die besonders in
der Regenzeit in Scharen über alles Essbare herfallen, wogegen auch
kein Kraut gewachsen ist. Vermeiden Sie in ländlichen Regionen jede
Art von Fleisch! Das indische Essen ist ideenreicher als in
Deutschland. Das liegt natürlich auch an der Vielfalt von Früchten/
Gemüsearten, die zu jeder Jahreszeit zur Verfügung stehen, und gilt
insbesondere für die vegetarische Kost. "Chickenwings" bekommen Sie
natürlich auch in Indien, in den internationalen Hotels und in den
Städten überall, doch Rishikesh gilt als "vegetarische Zone". Sehr
zu empfehlen sind die Süßspeisen und Snacks Indiens, doch nur, wenn
die Herkunft bekannt ist oder aus einer sichtbar versiegelten
Verpackung stammen, d.h. keine offenen Produkte an der Straße essen!
Die Milch wegen der TBC-Gefahr nur in abgekochter Zustand genießen.
Die Milch ist gehaltvoller, da ihr, wie bei uns üblich, die
Nährstoffe nicht entzogen wurden. Gern wird Milch auch mit nicht
ganz sauberem Wasser verdünnt, darum die Milch nur abgekochten
Zustand trinken. Erst, wenn Sie sich nach einiger Zeit allmählich an
das Wasser gewöhnt haben, können Sie die verdünnte Buttermilch zum
Mittagessen im Ashram genießen. Doch das 'Leitungswasser' ist kein
Trinkwasser und Sie sollten es deshalb immer nur zum Entstauben der
Essgefäße benutzen und auf gar keinen Fall trinken.
Das Wasser aus der Wasserleitung ist wie auch in vielen
Mittelmeerländern nicht zum Trinken geeignet, denn, das aus
dem Ganges unzureichend aufbereitete Wasser, kommt aus maroden
Rohrleitungssystemen. Man kann das Wasser zum Trinken natürlich
abkochen, dennoch bleibt es mit Schwermetallen belastet. Zum Essen
in den Restaurants bzw. im Ashram wird immer ein Glas Wasser
gereicht. In der Regel ist es Leitungswasser, das in nicht immer
sauberen Gläsern, Bechern serviert wird. Dieses Wasser sollte man
als Europäer natürlich nicht trinken! Es eignet sich in der Regel
nur, um den Essteller vom Staub zu befreien, denn alles ist immer
und überall staubtrocken! - Übrigens wird diese Reinigungsprozedur
auch von vielen Bewohnern des Ashrams so gehandhabt.
Kaufen Sie lieber für wenige INR= Rupien das Trinkwasser in
versiegelten Flaschen und Sie gehen kein Risiko ein. Dieses gilt
auch für die Hotels. Nachdem Sie die Plastikflasche entleert haben,
unbedingt zerstören, denn sie wird von einigen Händlern gern mit
verunreinigtem Wasser wieder aufgefüllt und als "Original"
dargeboten. Deshalb sollten Sie beim Kauf von Getränken
/Wasserflaschen an der Straße unbedingt auf versiegelte Flaschen
achten!
Vermeiden Sie aus dem gleichen Grund jegliche Eiswürfel in gekühlten
Getränken, denn die Wasserqualität ist unbekannt. Kühle Getränke,
wie Coca-Cola oder Orangensaft nur mit festem Verschluss kaufen.
Glasflaschen können in der Regel am Verkaufsstand wieder
zurückgegeben werden. -
Rishikesh ist auch eine alkoholfreie Zone, doch viele halten sich
nicht daran! -
P.S.: Drogenmissbrauch wird in Indien hart bestraft!
Obst sollte vor
dem Verzehr geschält werden, denn man weiß nie, mit welchen Mitteln
das Obst gegen Ungeziefer behandelt wurde. Aus dem gleichen Grund
meiden Sie Salate. Tomaten nur in gut gewaschenem Zustand essen. Es
gibt neuerdings auch wunderbare Weintrauben bei den Obsthändlern an
der Straße zu kaufen. Doch Sie sollten diese nur gut gewaschen
verzehren, und das auch erst, wenn sich ihr Verdauungssystem an die
mindere Wasserqualität gewöhnt hat!
Wenn Sie Ihr Essen gemeinsam mit den Swamis, Brahmacharyas
(Novizen), Arbeitern und anderen Ashramgästen in einem Essenssaal
einnehmen möchten, sollten Sie zum Essen Ihr Besteck (Löffel, Gabel
usw.) von zu Hause mitbringen oder lernen, wie man mit den Fingern
isst, - nur mit der rechten Hand. Das Essen, das in einfachen
Blechschalen serviert wird, wird im Ashram (Dining Hall) auf dem
Fußboden eingenommen, d.h. Sitzunterlage nicht vergessen! In den
Restaurants wird das Essen an manchmal etwas wackeligen Holztischen
eingenommen, doch wenn Sie bei traditionsbewussten Familien zum
Essen eingeladen sind bzw. in einfachen Verhältnissen auf dem Lande
mit der Bevölkerung zusammenleben möchten, stellen Sie sich darauf
ein, dass viele Aktivitäten in einer urgemütlichen Atmosphäre auf
dem Fußboden im Haus bzw. auf der Veranda vor dem Haus (inkl. Essen)
stattfinden.
Ein Tag im Sivananda Ashram
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Nicht selten haben sich die armen Brauteltern in Schulden gestürzt, um dem zukünftigen Schwiegersohn den Fernseher kaufen zu können, wie es im Ehevertrag vereinbart wurde. In früherer Zeit kannte man keine Liebesheirat, sondern die Hochzeit wurde von Vermittlern arrangiert oder von den Eltern heiratsfähiger Kinder vereinbart. Dabei lag die Hauptlast (Mitgift, Feier usw.) bei den Brauteltern. Mit der Heirat verließ in der Regel die junge Braut ihr Elternhaus und musste sich bei ihrer Schwiegermutter neu behaupten. Ein frühes Kind, möglichst männlich, trug wesentlich dazu bei, das Ansehen der Schwiegertochter zu verbessern. Denn für den männlichen Nachwuchs brauchte man später keine Mitgift anzusparen oder gar eine teure Hochzeit auszurichten. Außerdem war die Altersversorgung mit dem zukünftigen erwachsenen Sohn gesichert, denn er blieb ja nach alter Sitte auch nach einer Heirat im Elternhaus wohnen. Jetzt kann man sich vorstellen, warum Mädchen als Kinder von ihren Eltern in Indien nicht sonderlich begehrt sind.
Heutzutage lernen sich die jungen Leute der Mittel- und der gehobenen Schichten zunehmend auf den Universitäten kennen und lassen sich immer weniger vorschreiben, wen sie heiraten. Je gebildeter die jungen Leute sind, desto weniger Kinder wollen sie, d.h. im modernen Indien geht der Trend inzwischen zur so genannten Einkindfamilie, was den Staat sehr erfreut, denn dadurch wird die Armut verringert und das Bevölkerungswachstum gebremst. Doch es gibt ein neues soziales Problem, denn in Indien mussten immer die Kinder für ihre alten Eltern aufkommen, eine Altersversorgung mit Rente, wie im 'alten' Europa, kannte man nur bei staatlichen bzw. halbstaatlichen Unternehmen oder in der Großindustrie. Eine staatliche Rente für alle Bevölkerungsschichten, egal welcher Herkunft, gab und gibt es nicht. Die indische Gesellschaft befindet sich im Wandel, je mehr die Bildung Einzug hält. Indien hat bereits heute jedes Jahr mehr Hochschulabsolventen im Ingenieurwesen als die USA. Immer neue Bildungsinstitute schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden.
Was sollte man zur
Hochzeit schenken? Antwort:
Geld!
Kaufen Sie zu Hause in einem Bastelgeschäft eine einfache Halskette
(Lederriemen) und kleine Klammern, an denen Sie Dollarscheine oder
Euronoten befestigen können. Diese Geldkette hängen Sie dem
Bräutigam als Geschenk um den Hals. Das kommt immer gut an und
außerdem mindert das ein wenig die Kosten der Feierlichkeiten. Auch
bei uns sind Geldgeschenke zur Hochzeit meistens willkommener als
der Besen für die Küche.
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Deutsche Botschaft:
Tel: 98100-04950 |
Die
Reiseapotheke
Ihre Reiseapotheke sollte
Mittel gegen Verstopfung ebenso wie gegen Durchfall oder
Kopfschmerzen enthalten. Es gibt zwar auch alles vor Ort, doch
vielleicht bevorzugen Sie Produkte aus Ihrer Heimat. Eine
Auslandsversicherung mit Rücktransport wird von europäischen
Reiseveranstaltern ebenfalls empfohlen. Bitte beachten Sie auch die
offiziellen Impfempfehlungen:
Offizielle Impfempfehlungen für Indien:
Generell: Hepatitis-A/ Polio/ Tetanus/ Diphtherie/ Typhus. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/ Tollwut/ Japanische Enzephalitis/Menigitis, Malaria Profilaxe.
Ganzjährig besteht ein mittleres Malariarisiko im ganzen Land nördlich der Linie Madras-Goa in Höhenlagen unter 2.000 m. Ein geringes Risiko besteht im Süden, auf den Andamanen und Nikobaren und in den Großstädten, kein Risiko in Höhenlagen über 2.000 m wie Himachal Pradesh, Jammu, Kaschmir, Sikkim, Arunchal Pradesh und die Lakkadiven. Das Übertragungsrisiko steigt mit dem Monsunregen, der ungefähr im Juni im Südwesten beginnt und im September den Nordosten erreicht. Die Dauer für den Monsun beträgt ca. drei bis vier Monate, d.h. es regnet in dem dann feuchtheißen Klima nicht ständig. Doch, wenn es regnet, schüttet es wie aus Eimern.
Landesweit besteht besonders in dieser Zeit ein erhöhtes Risiko für Darminfektionen. Dieses gilt insbesondere für Überschwemmungsgebiete an der Ostküste von Orissa. Deshalb sollte man nur geschälte oder gekochte Nahrungsmittel und abgefüllte Getränke aus fest verschlossenen Flaschen - ohne Eis - zu sich nehmen. Dieses gilt auch für die so genannten Nobelhotels.
Asien gilt als der Kontinent mit den meisten Tollwuterkrankungen. Der Hauptüberträger der Tollwut ist der Hund. 80 Prozent der weltweit gemeldeten Tollwut-Todesfälle stammen aus Indien. Das wachsende Risiko ergibt sich durch die zunehmende Anzahl von streunenden Hunden. Ständig werden Passanten auf der Straße, vor allem in den großen Städten, von tollwütigen Hunden attackiert. Eine Behandlung im Falle einer Tollwut-Infektion ist aufgrund der oft mangelhaften medizinischen Möglichkeiten nicht immer möglich. Der Reisende kann sich durch eine Impfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt aber, freilaufende Tiere niemals zu streicheln oder zu berühren.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfempfehlungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter http://www.fitfortravel.de .
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Das Klima:
(.. und wann ist die beste Reisezeit?)
Die besten Reisezeiten für Mitteleuropäer sind
entweder Oktober bis November oder Mitte Januar bis Mitte März. Die
Temperaturen liegen dann tagsüber bei ca. 22 - 30° C, können aber in
der Nacht auch unter 0° C absinken. Der Dezember ist im Norden sehr
kühl. Das empfinden wir besonders deshalb, da man in Indien in der
Regel keine Raumheizungen kennt. Die Dichtigkeit der Fenster lässt
auch zu Wünschen übrig. Viele Gebäude haben nicht einmal
Fensterscheiben. Vergitterte Fenster für die Sommerzeit sind weitaus
wichtiger, um Affen und anderes Getier vom Eindringen in die Häuser
abzuhalten. Im Februar ist noch mit Regenschauern zu rechnen.
Richten Sie sich entsprechend darauf ein. Ein Bad im Ganges ist
möglich, auch wenn die Wassertemperatur im Winter nur für
Abgehärtete geeignet ist. - April, Mai und Juni sind im Norden
Indiens die heißen Monate mit bis zu 50° C am Tag und nur wenig
unter 30° in der Nacht.
Von April bis Ende Juni ist auch die Haupturlaubszeit der Inder, d.h. die großen Wallfahrtsorte, und dazu gehört auch Rishikesh, werden von Indern regelrecht überflutet. Die Inder reisen gern und nutzen die Schulferien ihrer Kinder. In Indien gibt es inzwischen eine große Mittelschicht von Ingenieuren und Kaufleuten, die sich das Reisen leisten können! Die so genannten "Westler" sind in den Herbst- bzw. Wintermonaten gern gesehene Gäste, doch von April bis Juni sind die Unterkünfte in den Ashrams den Pilgern vorbehalten. Besonders reizvoll sind die Feierlichkeiten zu den religiösen Feiertagen in den Ashrams (siehe auch spiritueller Kalender), wo alle öffentlichen Gebäude inkl. Banken und die Post geschlossen haben. Wenn ein Feiertag auf das Wochenende fällt, bleiben am darauf folgenden Montag die öffentlichen Einrichtungen ebenfalls häufig geschlossen.
In den Monaten
Juli, August, September herrscht Regenzeit/ Monsun. Die großen
Hotels, besonders in den Städten, verfügen inzwischen meistens über
Klimaanlagen. Im Ashram gibt es die bekannten Deckenventilatoren,
die für reichlich Wind sorgen. Wer zugempfindlich ist, sollte
Vorsorge treffen oder besser schwitzen, um den unvermeidlichen
Erkältungen vorzubeugen.
Für den Wallfahrtsort
Gangotri, auf ca. 4000m Höhe in den
Himalajas, wird jedoch der Monat September empfohlen, da dann die
Wege dorthin schnee- und eisfrei sind.
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Kumbha Mela
Viele Inder aus dem ganzen Land kommen
mindestens einmal in ihrem Leben an den Ganges, um dessen heilige
Gegenwart zu spüren, in den heiligen Gewässern ein Bad zu nehmen und
sich inspirieren zu lassen. Dazu finden alle 12 Jahre besonders
organisierte Pilgerveranstaltungen statt. Diese Kumbha Melas
(Pilgerveranstaltungen) finden immer in den Wintermonaten Januar/
Februar statt. Die letzte Kumbha Mela gab es 2001. Eine
kleinere Ausgabe dieser Veranstaltung findet in der Halbzeit, schon
nach weiteren sechs Jahren statt. Zu diesen Zeiten wimmelt es auch
in Rishikesh, Haridwar und anderen heiligen Orten von Touristen und
Pilgern, auch wenn Rishikesh nicht das hauptsächliche Pilgerziel
sein muss, denn es werden jedes Mal andere Städte oder heilige
Stätten benannt.
Der eigentliche Zweck der Mela liegt
in der rituellen Waschung an einem besonders heiligen Ort zu einer
besonders günstigen Zeit. Zu diesen Waschungen finden an den
jeweiligen Hauptbadetagen so genannte 'Königliche Prozessionen'-
Shahi Snan - der Sadhus statt.
Die
Sprache
Im Norden Indiens wird Hindi
gesprochen. Bezogen auf den Subkontinent Indien sind offiziell 17
Nationalsprachen anerkannt. Darüber hinaus gibt es über 700
Dialekte. Indische Zeitungen erscheinen in mehr als 50 Sprachen. Die
größten Auflagen haben die englischsprachigen Zeitungen. Englisch
ist zweite Amtssprache. Sie sollten darum Englisch gut
verstehen bzw. sich gut in Englisch verständigen können. Die
Taxifahrer können sich in der Regel nur in Hindi bzw. der im Lande
üblichen Sprache verständigen. Auch wenn Ihr Fahrer vorgibt, Sie zu
verstehen, kann es sein, dass er nur wenige 'Brocken' Englisch
spricht. Er wird, um sein Gesicht nicht zu verlieren, niemals
zugeben, dass er Sie nicht versteht!
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Das Reisegepäck:
Im
Reisegepäck
darf eine Taschenlampe nicht fehlen, denn hin und wieder kommt es
abends zu unverhofften Stromausfällen. Sie benötigen außerdem eine
Sitzunterlage, da viele Veranstaltungen im Ashram auf dem
Fußboden stattfinden. Von Dezember bis einschließlich Februar darf
der Regenschirm wegen gelegentlicher Schauer nicht fehlen. In der
heißen Zeit dient der Regenschirm auch als Sonnenschutz. Für ein
erfrischendes Bad im Ganges benötigen Sie Badekleidung: für die
Damen ist der Bikini allerdings ungeeignet, ein Einteiler tut es
auch. Am Ganges leben viele Möchtegern-Einsiedler, die unseren
lockeren Umgang mit der 'offenen' Badekleidung nicht gewohnt sind
und deshalb bei einem offenherzigen Anblick mit verstörtem Gehabe
reagieren. - Die Männer dürfen in der Öffentlichkeit fast
alles, dafür schwingen normalerweise die Frauen das Zepter zu Hause!
- Packen Sie unbedingt ein Bettlaken und ein paar Handtücher ein, da
in Ihrer Unterbringung gute Handtücher rar sind. Die Bettlaken in
Rishikesh sind durch das Waschen im stark kalkhaltigen
Gletscherwasser des Ganges sehr rau oder aber bei der letzten Wäsche
nicht ganz sauber geworden! - Ansonsten benötigen Sie
Bekleidung, wie sie auch im Urlaub im europäischen Sommer
von Nöten ist.
Nehmen Sie auch einen leichten Schlafsack mit, denn in den eigenen
Gerüchen schläft es sich besser. Die schweren Zudecken im Ashram
sind wenig empfehlenswert. Regenjacke für kühle Tage in den
Wintermonaten, ein Schirm für Regenschauer im Winter und gegen die
heiße Sonne im Frühjahr, Sonnenbrille, leichte Sandalen, denen man
sich jederzeit schnell entledigen kann, Taschenlampe mit
zusätzlichen Batterien, Geldgürtel und Erste-Hilfe-Set sind in
Indien von Nöten und sollten deshalb im Reisegepäck nicht fehlen.
Leichte Sandalen benötigt man, da man beim Betreten von Gebäude im
Ashram und den Tempeln das Schuhwerk vor der Tür lassen muss. - Es
gibt keine Nachttische, deshalb braucht man eine gute Taschenlampe,
um sein Bett zu finden, nachdem man an der Tür die etwas schwache
Deckenleuchte ausgeknipst hat. Außerdem fällt in Indien hin und
wieder der Strom aus; das gilt besonders für die Abendstunden.
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Bei Einladungen zu familiären Festlichkeiten unbedingt westlich kleiden, dann wird man sicherlich mehr respektiert, als wenn man in einfacher Baumwollkleidung daherkommt. Europäer, die den ganzen Tag in einfacher indischer Baumwollkleidung herumlaufen, werden häufig als Hippies abgestempelt und entsprechend belächelt.
Ein anderes
Problem sind selbsternannte "Fremdenführer oder
Sightseeing-Guides", die sich bei allen Sehenswürdigkeiten
spontan anbieten oder aufdrängen, obwohl man sie nicht gerufen hat.
Vereinbaren Sie im Vorfeld mit Ihrer Reisebegleitung, wer Ihnen die
Sehenswürdigkeiten erklären soll oder ob Sie gar auf einen "Führer"
verzichten möchten. Wenn Sie sich für den ersten besten "Führer"
unmittelbar vor Ort entscheiden, kann es Ihnen nämlich passieren,
dass Sie ihn nicht so schnell wieder loswerden, auch wenn er sich
als unqualifiziert herausstellen sollte, denn das Zeigen von
Sehenswürdigkeiten ist für viele arbeitslose Inder, Bettler und
Nichtsnutze eine willkommene Einnahmequelle. Erst gegen ein
ordentliches Trinkgeld lässt er wieder von Ihnen ab. Falls sich
Ihnen irgendjemand aufdrängt, zeigen Sie ihm die kalte Schulter, und
machen Sie ihm unmissverständlich klar, dass Sie ihn nicht wollen.
Manchmal reicht eine abwehrende Handbewegung nicht aus, dann muss
man eben laut werden! -
Wenn Sie allerdings mit einer Besichtigung und der Reiseführung
einverstanden und zufrieden waren, geben Sie bitte ein angemessenes
Trinkgeld oder spenden Sie für den besichtigten Tempel, denn die
Swamis in den Tempeln nehmen in der Regel kein Trinkgeld an.
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Am Gangesufer, direkt an der Sivananda Jhoola (Brücke über den Ganges - siehe auch Fotogalerie), befindet sich auf der Seite des Sivananda Ashrams ein unscheinbares Geschäft für Figuren aus Stein, Holz und wunderschöne Halsketten aller Art. Es macht Spaß in Indien einzukaufen, besonders, wenn der Verkäufer ein Geschäft wittert, wird es zu einer Zeremonie, wobei der Verkäufer schnell auch einen Tee zur Gesprächsverlängerung besorgt. Der Verkäufer überschüttet seine Interessenten förmlich mit seinem Angebot an Waren. Gehandelt wird erst, wenn es ans Bezahlen geht. Hier wird geschauspielert nach allen Regeln der Kunst! Man erkennt sehr schnell, wieweit der Verkäufer gehen kann. Doch gehen Sie nie über die Schmerzgrenze hinaus. Diese Schmerzgrenze kann man sehr gut am Gesicht des Verkäufers ablesen. Geschäfte müssen allen Beteiligten Spaß bringen, und bei den - für uns Europäer - niedrigen Preisen, dürfte dieses nicht schwer fallen.
Gegenüber dem
Sivananda Ashram, auf anderen Seite des Ganges, befindet sich, neben
vielen kleinen Geschäften, auch ein großes Geschäft für Tuche aller
Art (z.B. Schals, Stolas usw.). Hier ist es leider etwas teurer als
in den kleineren Geschäften und die Verkäufer sind sehr reserviert,
doch hat man hier eine riesige Auswahl. Es macht einfach Freude, in
den dargebotenen feinen Stoffen zu wühlen. Alle Waren sind nach
unserem Geld sehr preiswert. Es lohnt sich etwas mitzubringen! - Ich
wünsche Ihnen viel Spaß beim Einkaufen!
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Im
Umgang mit den Menschen
Auch in Indien sind Beamte genauso stur wie überall in der Welt,
doch kleine Geschenke (z.B. Kugelschreiber) erhalten die
Freundschaft. Misshellige und laute Reaktionen von Fremden wegen der
Zustände oder wegen schlechter Behandlung auf den Ämtern (z.B. bei
einer Visa-Verlängerung oder in Banken beim Geldwechseln) erzeugen
nur noch mehr Unmut, also unbedingt freundlich bleiben. Inder
kritisieren gern die Zustände im eigenen Land, doch Kritik können
sie von Fremden nur schwer ertragen.
Indien ist ein sehr lautes Land. Es wird gern gefeiert und auf Grund des Klimas erwacht besonders in der heißen Jahreszeit das Leben erst am Abend. Wenn man sich z.B. in einem Hotel über die Lautstärke des Nachbarn beschweren möchte, weil man schlafen möchte, ist das wenig sinnvoll, ja nutzlos.
Die Inder sind sehr fröhliche Menschen und mögen besonderes gern andere Menschen "veräppeln". Dieses führt auch dazu, dass Ortsfremde bewusst in falsche Richtungen geschickt werden, wenn sie nach einer Straße fragen. Dagegen helfen nur gute Stadtpläne, so weit vorhanden!
Die Inder sind Fremden gegenüber sehr neugierig und fragen ihre Gäste gern aus. Dabei brüstet man sich gern und gibt vor, besonders wenn Dritte dabei sind, auch über den Ort oder das betreffende Land etwas zu wissen, auch wenn es der größte Blödsinn ist (z.B.: viele Inder haben noch nicht mitbekommen, dass Deutschland nicht mehr geteilt ist bzw. schon einmal in Ost und West geteilt war). Es wird immer wieder dasselbe gefragt. Reagieren Sie besonnen, auch wenn es Ihnen auf die Nerven geht.
Die linke Hand gilt in Indien als unrein, d.h. es wird immer mit der rechten Hand gegessen. - Das Spucken ist in der Öffentlichkeit nicht verpönt. Dieses führt dazu, dass man in billigen Unterkünften leider erleben kann, wie Inder ohne schlechtes Gewissen in die Räumlichkeiten spucken.
Als Antwort auf
eine Frage kann man beobachten, wie der indische Gastgeber lediglich
mit dem Kopf nickt oder besser wackelt!? Dieses Kopfnicken sieht
nicht so aus, wie das uns bekannte eindeutige 'Ja' oder gar 'Nein'.
Man könnte glauben, es bedeutet eher 'Vielleicht' oder? Wichtig ist
jedoch das Mienenspiel, das vom 'Kopfnicken begleitet wird. Lächelt
unser Gegenüber, wenn er mit dem Kopf nickt, dann bedeutet es
meistens 'Ja' und weniger 'Vielleicht'. Ein Inder sagt niemals
eindeutig 'Nein', denn er will schließlich seinem Gast gegenüber
nicht unhöflich sein, seinen Gast beleidigen oder gar selbst das
Gesicht verlieren. Man muss also immer genau hinhören, wie etwas
gesagt wird, oder hinsehen, mit welchen Gesichtsausdruck geantwortet
wird. Eine steinerne Miene kann darauf hindeuten, dass man ins
Fettnäpfchen getreten ist oder seine persönliche Atmosphäre
verletzt hat. Ein freundliches Lächeln kann die Situation sofort
wieder entspannen. - Manchmal möchte unser Gastgeber auch nicht
unvermittelt antworten, da er sich mit der Antwort im Augenblick
überfordert fühlt. Er wird niemals zugeben, dass er keine Antwort
auf unsere Frage weiß oder, wie bei uns üblich, mit einem
Schulterzucken reagiert. Wenn unser Gastgeber wirklich etwas nicht
will, dann wird er sich schon mitteilen! Manchmal bedeutet eine
negative Antwort auf eine Frage auch, dass eine erforderliche Aktion
als Antwort schlicht weg ignoriert wird, so als wäre die Frage nie
gestellt oder eine Bitte nie geäußert worden (z.B., wenn man mit ihm
irgendwo hinfahren möchte). - Wie überall auf der Welt ist auch hier
ein wenig Fingerspitzengefühl erforderlich. - Viel Glück! Es ist nur
halb so schwer, wie es sich anhört.
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Im Straßenverkehr
In Indien herrscht Linksverkehr! Stellen Sie
sich darauf ein. Sie werden beobachten können. dass die Autofahrer
in der Stadt immer nur eine Hand am Steuer haben und mit der anderen
Hand bei geöffneten Fenster einander Zeichen geben. Wer überholt hat
Vorfahrt. Je größer das Fahrzeug desto mehr Vorrechte. Omnibusse
haben immer Vorfahrt, egal ob sie überholen oder nicht. Es soll
dennoch auch höfliche Fahrer in dieser Zunft geben. Nach den Bussen
kommen die Lkws, Taxis usw., der Mensch bedeutet am wenigsten! D.h.,
wenn ein Bus trotz Gegenverkehr überholt, dann müssen allen anderen
Verkehrsteilnehmer Platz machen, wohin sie auch immer ausweichen
mögen. Kaum sichtbare Handzeichen erleichtern jedoch das Miteinander
im Straßenverkehr. Damit werden auch Regeln im Einverständnis mit
anwesenden Polizisten am Straßenrand außer Kraft gesetzt, und man
überquert aus unmöglicher Position vierspurigen Schnellstraßen,
obwohl das Wenden auf diesen Straßen nicht erlaubt ist. Da der
Verkehr, gemessen an unseren Straßenverhältnissen, relativ langsam
fließt, passieren selbst in solchen Situationen kaum Unfälle.
Übrigens: einmal Hupen bedeutet Gefahr oder ich will
überholen, zweimal kurzes Hupen Danke! Der Rest wird meistens
durch Handzeichen und Ampeln geregelt, die man häufig nur bei
starkem Querverkehr beachtet. Viele Autofahrer besitzen keinen
Führerschein. Erst in jüngster Zeit wird mehr und mehr Wert darauf
gelegt. Nicht wundern, sondern nur still akzeptieren!
Besonders in den Abendstunden und nachts wird das Autofahren zum Abenteuer. Die Lichtkegel der Autoscheinwerfer gehen in die am Straßenrand stehenden Bäume und /oder blenden die entgegenkommenden Autofahrer. Viele schwere Lkws fahren nur mit einem Scheinwerfer, andere sind mit kleinen leuchtenden Glühbirnen geschmückt. Teilweise sind die Lkws völlig überladen oder deren Ladung, z.B. Zuckerrohr, überragt die Ladeflächen um ein Vielfaches oder die Ladung ist sogar seitlich verrutscht. Die meisten Unfälle auf den Landstraßen passieren - besonders nachts - mit eben diesen überladenen Lkws, wobei viele Fahrer teilweise schlecht oder gar unzureichend ausgebildet und übermüdet sind. Sie fahren mit überladenen Lkws zu schnell in die Kurven und kippen einfach um. Am Straßenrand abgestellte Fahrzeuge sind nachts häufig unzureichend oder gar völlig unbeleuchtet. Manchmal werden Steine um die abgestellten Lkws oder Ochsenkarren ausgelegt, um andere Fahrer durch das Rumpeln beim Überfahren dieser Steine rechtzeitig zu warnen. Auf Grund der schlechten Beleuchtung werden die Steine der parkenden Fahrzeuge oftmals erst im letzten Augenblick erkannt, was zu riskanten Ausweichmanövern führt. Dennoch passiert an solchen Engpässen wundersamer Weise kaum etwas, denn jeder, der hier zu später Stunde unterwegs ist, kennt die Probleme mit diesen Hindernissen.
Bei allem Unverständnis unsererseits braucht man nur einen guten aufmerksamen Fahrer, der natürlich auch heil nach Hause kommen will, denn sonst kann er sich sein Trinkgeld in den Schornstein schreiben. Wer das alles nicht mit ansehen kann, schaut lieber auf die langsam vorbeiziehende Landschaft oder das Leben in den Dörfern.
An beschrankten Bahnübergängen kam/ kommt es immer wieder zu kuriosen Szenen. Wenn die Schranken auf viel befahrenen Straßen heruntergehen, bleibt man nicht, wie in Europa, geduldig hintereinander stehen, sondern fährt dicht zu einem Knäuel auf, wobei auch die Gegenfahrbahn mitgenutzt wird. Jeder will der Erste sein, wenn die Schranken wieder hochgehen. Es kommt dann zu unbeschreiblichem Gehupe und Gedrängel, wobei um jeden Zentimeter gepokert wird. Wer gibt nach? Das Gleiche geschieht auf der Gegenseite. Es grenzt an ein Wunder, dass sich jedes Mal das Fahrzeugknäuel ohne Schrammen und Unfälle auf beiden Seiten des Bahnüberganges binnen kürzester Zeit wieder auflöst. Wenn die Schranken unten sind, verkaufen geschickte Straßenhändler kleine Snacks oder Getränke. Wenn sich dann der Zug durch seine Hupsirene ankündigt, hasten die Fahrer wieder zu ihren Fahrzeugen, lassen die Motoren an und "Scharren - im wahrsten Sinne der Worte - schon mit den Hufen". - In einigen Städten geht es allerdings mittlerweile zu wie in Europa: Alle warten gesittet hintereinander vor den geschlossenen Schranken. Offensichtlich ist man zu der Erkenntnis gekommen, dass der Abfluss der Fahrzeuge nach dem Öffnen der Schranken auf diese Weise schneller vonstatten geht!
Bettler als Parkwächter sind eine besondere Klientel. Obwohl sie dazu nicht befugt sind, verdienen sie sich auf diese Weise ein kleines Taschengeld. Sie können diesen stolzen Parkwächtern wirklich vertrauen, wenn Sie Ihnen ein angemessenes Trinkgeld im Voraus geben. Er wird auf ihr Fahrzeug aufpassen und sich eher totschlagen lassen, als es zuzulassen, dass jemand das Auto aufbrechen bzw. stehlen kann. Dahinter steckt natürlich System, denn die Bettler in den Großstädten sind gut organisiert. Spielen Sie einfach mit und Sie haben keine Probleme. -
Sie werden Ihrem Taxifahrer
und Gott danken, wenn Sie heil und gesund in Rishikesh oder auf dem
Rückweg wieder am Flughafen rechtzeitig angekommen sind. Meine
Empfehlung: Setzten Sie sich nicht selbst ans Steuer, sondern mieten
Sie die Fahrzeuge immer mit Fahrern, die vielleicht auch ein paar
Brocken Englisch verstehen. Achten Sie einfach nicht auf den
Verkehr, wenn es Ihnen zu bunt wird! -.... und vergessen Sie am Ende
der Fahrt das Trinkgeld nicht! In Indien unterwegs zu sein, ist ein
wundervolles Abenteuer!
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Begegnungen mit selbsternannten "Gurus"
und Sadhus
Sie schlendern am Ganges entlang oder stehen
unmittelbar vor einem Gebäude und, wie aus dem Nichts, baut sich vor
Ihnen ein schmächtiger, bunt aufgetakelter Inder auf, reicht Ihnen
die Hand und sagt fröhlich in einem höflichen Englisch: "Hallo, I am
your Guru!" - In vielen alten Geschichten ist immer wieder zu
lesen, dass der Guru bei vielen Heiligen sehr plötzlich ins
Leben trat. Diese Geschichte hat er sich zunutze gemacht. Dieser
selbsternannte "Guru" und Sadhu (Gottsucher) hatte schon die
ganze Zeit an der nächsten Ecke auf ein Opfer gelauert. - Was tun?
Normalerweise geben wir aus alter Gewohnheit reflexartig die Hand
und lassen uns von dem "Neugierigen" in ein Gespräch verwickeln.
Erst später stellt sich dann heraus, dass die Yogakenntnisse unseres
freundlichen Gesprächspartners mehr als dürftig sind. Sein einziges
Ziel war und ist es, unser Interesse zu wecken, auch wenn allen
Indern die Neugierde gegenüber allem Fremden angeboren ist. Man
möchte diese "Fremden" nur allzu gern einmal berühren, um sich bei
Freunden später damit zu brüsten, und für sofort braucht man einen
Sponsor, der zum Essen einlädt usw.
In dem Augenblick,
wo wir stehen bleiben, uns in ein Gespräch verwickeln lassen, nicht
einfach weggehen und ihn stehen lassen, haben wir schon verloren,
denn unser Mitleid wird für seine "schwierige" Situation geweckt. Er
wird zu einer Klette, die sich gern aushalten aber nicht
abschütteln lässt, und von Yoga, keine Spur mehr! - Wenn man also in
dieser Art angesprochen wird, sucht man am besten gleich das Weite,
d.h., nicht die dargebotene Hand erwidern, 90° oder 180°
Kehrtwendung und ab durch die Mitte. Wenn dieser Jemand keine Ruhe
gibt, hilft nur noch ein deutlich lautes "Verschwinde"! Das wirkt
meistens. Denn nichts ist diesen Scheinheiligen mehr zuwider als die
Öffentlichkeit, denn das würde schließlich ihren Ruf schädigen.
Manchmal reicht auch eine abwehrende Handbewegung und schon
verschwindet der vermeintliche Guru.
(Doch wer ist ein richtiger
Guru? siehe:
Guru und Schüler)
Fotografieren von Menschen verboten? Nein, eigentlich nicht. Doch es sei davor gewarnt, Sadhus oder Bettler ungefragt zu fotografieren, denn sofort wird Geld verlangt!
Manchmal bieten sich Sadhus als 'Reiseführer' an, d.h. aber eher: außer Spesen nichts gewesen. Das Ergebnis dieser Führungen ist meistens dürftig und überteuert. Wirkliche 'Führer' verfügen über eine offizielle Erlaubnis-karte mit Stempel usw., die Gebühren sind offiziell festgelegt. Diese offiziellen 'Führer' befinden sich häufig vor Baudenkmälern, Tempelanlagen usw.. Gern mischen sich allerdings auch andere darunter, also aufgepasst!
Sadhus und Bettler tauchen
immer dort auf, wo es bei fremden Touristen etwas zu holen geben
könnte. Während die Swamis in den Ashrams immer freundlich und
hilfsbereit sind, sind diese zwielichtigen Gestalten eher aggressiv
und nur auf Geld aus. Also Vorsicht und lieber das Weite suchen oder
lautstark auf die ungewollte Situation aufmerksam machen, wie zuvor
beschrieben. Selbst im Ashram tauchen derartige Gestalten immer
wieder auf und wollen Geld für eine Besichtigung haben. Notfalls
gehen Sie zur Rezeption.
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Das Telefonieren
Internet
Internet ist in Indien sehr weit
verbreitet. - Überall schießen neue Lehrinstitute aus dem Boden.
Internetcafes sind ebenfalls überall zu finden. Wenn man jedoch das
eigene Notebook mitbringt, weil man sich davon absolut nicht trennen
kann, wird man im Sivananda Ashram vergebens Anschlussmöglichkeiten
finden, außer den begehrten Strom zum Aufladen der Batterien. Im
Ashram gibt es natürlich Internet und Fax, die den Gästen
nicht zur Verfügung stehen. -
Es gibt Probleme
mit FAX-Verkehr mit Europa, da in Indien mit einem anderen
Standard gearbeitet wird. In internationalen Hotels in Delhi und
anderen Städten hat man sich auf die europäischen Gäste
eingerichtet. Die Fax-Geräte dort können sich auf verschiedene
Standards automatisch einstellen. Wer nicht auf den Interzugang mit
dem eigenen Notebook verzichten kann, sollte sich vor Ort ein
ortsübliches Modem zulegen. Damit geht man allen Problemen mit
Steckern, der leidigen Einwahl in das Netz und den Providern aus dem
Wege.
Einen Email-Gruß an Freunde und Familie in Deutschland können Sie
auch gegen eine geringe Gebühr im Intercafe absetzen, das am
gegenüberliegenden Ufer vom Shivananda-Ashram direkt am Uferweg
leicht zu finden ist. In jüngster Zeit verschwinden viele dieser
Internet-Cafés wieder, da sie offensichtlich nicht rentabel zu
betreiben sind.
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Die Anreise / Rückreise:
Mit dem Flugzeug kommen Sie in
der Regel um Mitternacht (Ortszeit) in Delhi an (Zeitunterschied zu
Mitteleuropa: zur Sommerzeit +3,5 und zur Winterzeit +4,5 Stunden).
Wechseln Sie Ihr Geld (€/ $ in INR - indische Rupien) direkt im
Flughafen, da Sie hier, selbst um Mitternacht, auch an Sonn- und
Feiertagen, einen günstigeren Wechselkurs als in Deutschland oder
bei den indischen Staatsbanken in der Provinz bekommen.
Traveller-Schecks (z.B. American Express) in Euro oder besser
US-Dollar sind sinnvoll, da man diese auch bei den Banken in
Rishikesh einlösen kann. Inzwischen haben einige Banken auch
Geldautomaten eingerichtet. Die Visa-Card oder Euro-Card hilft Ihnen
in der Regel in internationalen Hotels bzw. Hotels ab der gehobenen
indischen Mittelklasse. -
Das Bankensystem
befindet sich derzeit im Umbruch, d.h. es wird auf EDV umgestellt
und die Bildschirme haben aller Orten Einzug gehalten, doch die
Zahlungsabwicklung (das Geldwechseln) ist damit nicht schneller oder
einfacher geworden. Der Geldumtausch ist, wenn man auf dem
Lande oder Kleinstädten unterwegs ist, manchmal sehr problematisch
und zeitaufwendig, auch wenn man als Europäer bevorzugt behandelt
wird. Wechseln Sie Ihr Geld rechtzeitig, denn die öffentlichen
Einrichtungen, dazu gehören auch die Banken, haben zu allen
möglichen Feiertagen (siehe
Spiritueller Kalender)
geschlossen, und davon gibt es sehr viele in Indien. Wenn die
Feiertage auf das Wochenende fallen, werden diese bei öffentlichen
Einrichtungen häufig am darauf folgenden Wochentag, d.h. Montag, dem
ersten Arbeitstag in der Woche, nachgeholt! Ausgedehnte
Mittagspausen und ein pünktlicher Feierabend sind bei Post und Bank
natürlich selbstverständlich. Die beste und sicherste
Umtauschmöglichkeit bleibt immer noch der Flughafen.
Achtung: Geldautomaten gibt es neuerdings auch in Indien in den
großen Hotels, doch sie funktionieren häufig nur mit
Kreditkartenguthaben! Traveller-Schecks (besser Dollar- als
Euro-Reiseschecks) hingegen kann man neuerdings auch in Rishikesh
bei vielen autorisierten Händlern in der Nähe des Ashrams gegen INR
eintauschen. Das Geld wird zum aktuellen Bankenkurs eingetauscht,
doch es wird eine geringe Gebühr (50 bis 100 INR) verlangt (es wird
gern beim Vorzählen ein bisschen geschummelt!).
Halten Sie immer reichlich Kleingeld (kleine Scheine) bereit, denn
selbst 50 oder gar 100 INR-Scheine können die Bus- bzw. Taxifahrer
kaum wechseln!
Vom
Internationalen Flughafen in Delhi aus kann man zu festen Preisen
direkt mit registrierten Taxis nach Rishikesh fahren
(ab ca. 4.000 INR je nach Ausstattung des Fahrzeugs). Diese Taxis,
so wird berichtet, sind sicher und empfehlenswert. Der Reisepreis
ist im voraus zu entrichten. Mit dem Taxi erreichen Sie Rishikesh in
der Regel zwischen 5.30 und 7.00 Uhr am nächsten Morgen, denn die
Flüge von und nach Europa kommen bzw. gehen in der Regel zwischen
23.00 und 6.00 Uhr Ortszeit. Beachten Sie die versetzte Zeit der
späteren Ankunft bzw. früheren Abreise (jeweils um ein Tag) bei
Ihrer Anmeldung.
Bus und Bahn stehen in Delhi erst ab den frühen Morgenstunden
(ab ca. 6.30 Uhr) zur Verfügung, auch wenn beide Möglichkeiten ab
Delhi (Central Station) preiswerter als das Taxi sind. Lassen Sie
sich mit dem "Air Link Transport Service" (EATS) in die Stadt, zum
Busbahnhof ISBT oder aber mit einem Taxi zu einem guten Hotel
bringen. Der Bus-Service funktioniert die ganze Nacht. Vom ISBT geht
es weiter mit dem Bus nach Rishikesh. Der Bus nach Rishikesh fährt
ca. 5mal pro Tag. Der Fahrpreis für den Bus beträgt ca. 200 INR.
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Am Bahnhof in Delhi befinden sich besondere Ticket-Schalter für Touristen, damit man nicht stundenlang nach einem Fahrschein anstehen muss. Eine Platzreservierung für den Zug ist erforderlich! Fahren Sie mit dem Zug möglichst in der 1A- und nicht in der CC- Klasse; auch dort kann man Leute kennen lernen! Der Fahrpreis für die Bahn in der Klasse 1A beträgt derzeit ca. 1000 INR (Express-Zug - inkl. Frühstück - : Abfahrt in Neu Delhi NDLS 7.10 a.m. Ankunft in Haridwar 11.20 a.m. und zurück abends 6.10 p.m. ab Haridwar mit Ankunft in New-Delhi 10.30). Achtung! Häufig sind die Züge ausgebucht! Es gibt in Deutschland allerdings diverse Reiseveranstalter, die Ihnen Eisenbahntickets besorgen bzw. Rundreisen in Indien organisieren können (siehe auch folgenden Link Rishikesh. Von Haridwar geht es weiter mit dem Taxi (ca. 1 Stunde bis Rishikesh
Fahrtziel: Muni-ki-Reti 'Reception Desk' des Sivananda Ashram).
Es besteht auch die Möglichkeit, sich von einem Taxiunternehmen
(zum Beispiel: Triveni Travel Service Tel.: 0091/135-2430989 / 2432989
FAX: 0091/135-2432989 / 2430099
Laxman Jhula Money Matters Travel Guide
E-Mail: triveni_travels@rediffmail.com
oder: triveni@triveniindia.com
oder Rishikesh mit Eisenbahn, Taxi-Informationen/ Service)
aus Rishikesh vom
Flughafen in Delhi oder aus Haridwar (Bahnstation) abholen zu lassen
(unbedingt mit Flugnummer und Zeit bestätigen - "Reconfirmen" -
lassen). Der Taxifahrer steht dann am Ausgang des
Flughafengebäudes in Delhi oder an der Bahnstation mit einem
vereinbarten Schildchen zu Ihrer Abholung bereit. Der Reisepreis
beträgt ca. 50% des Reisepreises der am Delhi Airport registrierten
Taxis. Achtung: bislang haben sich die Preise für die
Verkehrsmittel von Jahr zu Jahr erhöht! Manchmal klappt es aus
verschiedensten Gründen mit dem Abholen nicht. Dann nehmen Sie sich
einfach ein registriertes Taxi, wie zuvor beschrieben. (Das ist das
Risiko des Abholers.)
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