40 Jahre, um das Selbst zu finden
..... und 30 Jahre Sanyasinzusammengestellt von H.H. Swami Hamsananda Maharaj,
übersetzt und ergänzt von Divya Jyoti
© THE DIVINE LIFE Trust SOCIETY, Rishikesh, Indien - nur zum einmaligen Download freigegeben.
Vorwort: Seit dem 5.9.1965 lebt Swami Hamsananda im Sivananda Ashram in Rishikesh. Welcher deutsche Besucher des Sivananda Ashrams in Rishikesh kennt Swamiji nicht? Er leitet seit vielen Jahren das so genannte "Post Office", wo täglich bis zu 2500 Sendungen des Ashrams abgefertigt werden, um in alle Welt hinaus zu gehen. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um Bücher, Briefe, Einschreiben oder um das monatliche Magazin handelt. Einige seiner Besucher helfen ihm gern, wenn es um größere Aussendungen geht, die Sendungen einwandfrei zu frankieren oder zu sortieren. Erst in jüngster Zeit, nachdem auch Internet und Email vor dem Ashram nicht Halt gemacht haben, ist es weniger geworden. Das "Post Office" mit dem dahinter liegenden kleinen Tempel hat eine historische Bedeutung, denn hier erledigte auch Swami Sivananda über viele Jahre seine Korrespondenz und verfasste viele seiner später veröffentlichten Schriften.
Nachmittags erteilt Swamiji Sanskritunterricht, nicht ohne seinen Besuchern und Schülern zuvor indischen Tee mit kleinem Gebäck oder andere Süßigkeiten zu servieren, was aus einem unerschöpflichen Vorrat zu stammen scheint, aber auch von den Besuchern durch die Mitbringsel immer wieder aufgefüllt wird. Nach dem Tee hält er, falls gewünscht, Lesungen aus traditionellen Schriften, beantwortet spirituelle Fragen oder bittet Neuankömmlinge, aus ihrer Heimat zu berichten. Einer seiner Besucher findet sich immer, um Becher und Teller nach der "Teezeremonie" still und unaufgefordert zu reinigen und wegzuräumen. Bis spät in die Nacht beantwortet Swamiji Briefe seiner Schüler aus aller Welt in Englisch, Telugu oder Hindi, ganz nach traditioneller Landessitte, am Boden sitzend (siehe auch Fotos). So geht es nun schon seit vielen Jahren. In den ersten Jahren seines Aufenthaltes im Sivananda Ashram arbeitete er jedoch in der Bibliothek.
Swamiji Hamsananda ist in meinen Augen ein wahrer Swami und Schriftgelehrter. Er lebt in der Tradition des Swami-Ordens und hat die alten indischen Schriften studiert und beherrscht diverse Sprachen in Wort und Schrift. Er hat viele Bücher von Swami Sivananda, Swami Chidananda und Swami Krishnananda in Telugu übersetzt. - Und so stelle ich mir als Europäer/ Westler einen Swami in traditioneller indischer Kultur vor: einfach, bescheiden, liebevoll, stets freundlich, immer lächelnd und unendlich geduldig. Ich habe ihn in den vielen Jahren bei meinen Besuchen kaum einmal ärgerlich erlebt. Das ist Swami Hamsanandaji!
Swamiji wohnt im Gurudev Kutir, dem Ort, wo auch Swami Sivananda zu Hause war, über viele Jahre arbeitete und Besucher empfing, und wo noch heute, spätnachmittags, gemeinsam mit Besuchern aus aller Welt, spirituelle Lieder gesungen werden. Jeder darf ein Lied anstimmen, wenn er möchte. Die Lieder werden auf einfachen Instrumenten, wie dem Harmonium, Trommeln usw. von zufällig anwesenden Novizen oder Besuchern begleitet. Danach hält Swamiji täglich eine Puja im Kutir und leitet zur Abendstunde in den Sivananda Ghats das alltägliche Ganga Arati. Am Abend findet man Swamiji auch beim allabendlichen Satsang in der Samadhi-Hall, um zum Ausklang Bewohnern und Besuchern ein Prasad zukommen zu lassen.
Swamiji Hamsananda wurde am 25. Mai 1939 geboren. Er besuchte in der Zeit vom 7.4.56 bis zum 5.9.1965, bevor er in den Ashram kam, viele verschiedene Orte und Ashrams in Indien. Am 12. Juni 1975 nahm er Sannyasa Diksha. Vom 5.8.1993 bis zum 2.11.1993 besuchte er diverse Länder in Europa. - Ich bin Swamiji Hamsananda seit vielen Jahren sehr verbunden und außerordentlich dankbar.
Mögen Gott und Gurudev alle Menschen segnen.
(Divya Jyoti)Nachstehende vierzig Bilder und Texte, die aus Anlass des 40ten Jahrestages (5.9.2005) von Swami Hamsananda zur Veröffentlichung ausgewählt wurden, sind ein Kaleidoskop der Begegnungen von 40 Jahren seines Lebens im Sivananda Ashram.
Die folgenden Statements wurden aus dem Büchlein "On Meditation" übersetzt. Das Büchlein wurde von Swami Hamsananda zusammengestellt und 1999 in englischer Sprache veröffentlicht:
1 Jede Arbeit, die mit einem Gefühl der Hingabe erledigt wird, ist auch eine Art von Meditation. 2 Durch Meditation, Beobachtung und logisches Denken kommt man zu der Erkenntnis, dass Existenz nicht Raum und Raum nicht Existenz ist. 3 Alle Eigenschaften Brahmans, die in den Upanishads erwähnt werden, seien sie positiv oder negativ, können zusammen genommen als Hilfe zur Meditation betrachtet werden. 4 Brahman hört nicht auf zu sein, denn nur ER kennt sich, wohingegen die Visionen aufhören, wenn die Meditation zu Ende ist. 5 Brahman ist das Absolute. Man kann nicht auf IHN meditieren, denn ER schließt selbst den Meditierenden ein. 6 Eine klare Sichtweise, Leidenschaftslosigkeit, Gelassenheit, Selbst-Zurückgezogenheit, Gleichgültigkeit gegenüber der Welt, innere Stärke, Vertrauen, die Einbindung des Geistes und das Streben nach der Befreiung von Bindungen sind Voraussetzung für spirituelle Meditation. 7 Kontemplation auf Existenz-Bewusstsein-Glückseligkeit als vollkommenes Brahman, in Sattva, ist die höchste Form der Meditation. 8 Eine Kuh kann nicht auf spirituelles Wissen meditieren, denn ihre Intelligenz ist zu gering, und so etwas wie natürliches Denken ist nicht vorhanden. 9 Unterschiedliche Symbole, die zur Meditation verwendet werden, führen dementsprechend zu unterschiedlichen Erfahrungen. 10 Wunschlosigkeit gegenüber Meditationsergebnissen ist nur ein Aufstieg und kein Zurückfallen in die vergängliche Welt. 11 Wünsche verschwinden, wenn man am Atman festhält, und dieses Festhalten an Atman wird als Meditation bezeichnet. 12 Der Traum ist ein unbewusstes Geschehen. Man hat keine Kontrolle darüber. Doch Meditation ist ein bewusstes Bemühen. 13 Der Wunsch ist das Behaupten der Persönlichkeit. In der Meditation wird die Persönlichkeit aufgelöst. 14 Das Absolute wird direkt durch tiefe Reflexion und Meditation erkannt. 15 Dem Tod kann man nicht entkommen, wenn das Opfer nur eine Handlung ohne Meditation ist. 16 Jeder muss sein geliebtes Meditationsobjekt selbst auswählen. 17 Folgenden Punkt muss man bei allen Meditationen unbedingt berücksichtigen: es darf keinen anderen Gedanken außer dem gewählten Meditationsobjekt oder -ideal geben. 18 Meditation, die sich auf Äußeres richtet, ist Religion und, die sich auf Inneres richtet, ist Konzentration. 19 Die gesamte Psychologie der Meditation ist nichts weiter als ein Zurechtrücken gedanklicher Irrtümer. 20 Vertrauen, Ergründen und Erfahren, Theorie und Praxis, Kunst und Religion, Dienen, Lieben und Wohltätigkeit, Reinigung, Reflexion, Meditation und Verwirklichung, gehen in der Philosophie und in den Lehren von Swami Sivananda Hand in Hand. 21 Fühle dich in der Meditation eins mit dem Absoluten Sein. Das ist das Wesen der Meditation. 22 In der Meditation bedarf es großer Hartnäckigkeit. 23 Außerordentliches Bemühen ist bei der Meditation auf das Absolute erforderlich. 24 Die Ewigkeit des Seins, die mit dem Selbstsein einhergeht, ist nur schwer vorstellbar. Doch das ist der Schlüssel zu aufrichtiger Meditation. 25 Die höchste Form der Meditation ist "Sarvam Khalvidam Brahma" (die Vereinigung der inneren Seele mit Brahman, der All-Seele). 26 Man wird nur von IHM gelenkt, nachdem man eins mit IHM geworden ist. Dafür muss man eins mit IHM werden. Dafür muss man meditieren. 27 Wenn man das innere Gefühl davon überzeugt, dass alles, was man sieht, innerhalb des Absoluten ist, wobei man sich selbst und alle anderen Lebewesen einschließt, dann ist das Meditation. 28 Zum Zweck der Meditation ist es wichtig, sich selbst immer wieder als Sucher der Wahrheit zu sehen. 29 Tatsächlich meditiert die eigene Seele auf die Seele des Meditationsobjekts. 30 Außerordentlich hoch ist das Wissen einzustufen, das durch Meditation auf die Wahrheiten der Vedanta erreicht wird. 31 Indirektes Wissen, dass man durch die Instruktionen eines Lehrers erfährt, bedarf der Vertiefung durch Reflexion und tiefe Meditation. 32 Es ist ratsam, sich in der freien Zeit gedanklich und inhaltlich mit dem Meditationsobjekt auseinanderzusetzen. 33 Wenn man die Schöpfung kennen lernen möchte, muss man in die Substanz der Schöpfung eintreten. Das wird als Meditation bezeichnet. 34 Wenn man etwas ohne Unterlass liebt, dann ist das Meditation. 35 Es sollte nicht so sein, dass man in der Meditationshalle glücklich und außerhalb davon unglücklich ist. Man muss überall glücklich sein, auch auf der Straße, dem Marktplatz, im Badezimmer und nicht nur im Tempel oder einer Meditationshalle. 36 Damit das Leben zu einem gesunden Ganzen wird, muss der durchdringende Spirit des religiösen Dienens und der Meditation in das weltliche Leben einfließen. 37 Ein Opfer ist wertlos, wenn die Meditation nicht mit einhergeht. 38 Wissen und Meditation sind jedoch nicht möglich, wenn jemand weltlich orientiert und lustvoll ist, sich selbst behauptet, stolz, egoistisch und selbstsüchtig ist. 39 Wissen ist Jnana oder Anubhava des Nirguna, und Meditation ist Dhyana oder Upasana auf Saguna-Brahman. 40 Die eigene Logik sollte stets über jeder anderen Logik in der Welt stehen. Nur dann kann man mit der Meditation beginnen. 41 Meditation ist die Kunst, mit der Wirklichkeit Kontakt aufzunehmen, und dafür muss man sich zuerst im Klaren darüber sein, was Wirklichkeit ist. 42 Meditation auf das äußerliche Sein ist die absolute Form der Liebe. 43 Meditation beginnt mit Dualität und endet mit dem Einssein, von der Verehrung Gottes zum Sein Gottes. 44 Meditation sollte den Menschen bis in den Tod begleiten oder bis zum Aufsteigen des Selbst-Wissens. 45 Meditation sollte solange fortgesetzt werden, bis das Ziel erreicht ist, ohne jegliche Angst oder Ungeduld. 46 Moksha (Befreiung) ist die unmittelbare nicht-objektive Erfahrung Brahmans, auf den man mit intensiver Hingabe meditiert hat. 47 Meditation ist die Bestätigung des Geistes und eine Firmierung zur Wirklichkeit. 48 Meditation ist die Kunst, sich selbst in Einklang mit Gott zu bringen. 49 Der meditierende Geist ist wie ein stiller See. 50 Das meditierende Prinzip ist nicht das Ego, sondern das universale Sein selbst. Letztendlich meditiert Gott auf Gott. 51 Meditation ist nichts weiter als das bewusste Erkennen der Verbindung zwischen Subjekt und Objekt. 52 Meditation führt durch graduelles Ausdehnen zu schrittweisem Aufstieg des Selbst . 53 Meditation auf Gott ist die höchste Sadhana (Übung). 54 Meditation auf die Wirklichkeit ist spirituelles Leben. 55 Meditation sollte mit der Durchführung von Opferungen einhergehen. 56 Wenn jegliche Schönheit sich in Qual verliert, geht die Meditation vor die Hunde. 57 Niemand außer den Yogis können so viel Gutes für die Welt tun, denn man muss wissen, dass der Wert einer Arbeit von der Denkweise abhängt. 58 Die Nirguna-Form der Meditation wird an vielen Stellen der Upanishads beschrieben. Die bedeutendste Form ist in der Meditation auf Pranava oder Omkara (heilige Silbe OM) eingebettet. 59 Wenn die Sinne aktiv sind, wird keine Meditation von Erfolg gekrönt sein, denn die Sinne sind ein Hindernis für das Bemühen in der Meditation. 60 Das Denken an äußere Objekte ist keine Meditation, obwohl man häufig glaubt, dass es so sei. 61 Auf dem Weg des Jnana-Yoga wird der Wert einer Philosophie als notwendige Voraussetzung für die spirituelle Meditation einkalkuliert. 62 Von allen Dingen ist das Selbstsein die letztendliche Meditation. Dieser Zustand ist nicht so leicht zu erreichen. 63 Das Meditationsobjekt ist der Körper selbst. Man wird überrascht sein zu erfahren, dass der Körper ein Meditationsobjekt sein kann. 64 Auf ein Ziel ausgerichtet zu sein, ist das Geheimnis der Meditation. Dieses ist ein wesentlicher Punkt, an den man sich erinnern sollte. 65 Derjenige, der auf das universale Prana meditiert, hat keine Feinde. Er hat niemals irgendjemand gegen sich. 66 Das Prarabdha (Karma) versiegt, indem es durchlebt bzw. erfahren wird, so wie eine Wunde im Kopf, die durch Meditation geheilt wird. 67 Gebete sind ein ständige Fluss der Gedanken hin zu Gott. Meditation ist das höchste Gebet, wo die Gedanken in Gott fixiert sind. 68 Die Meditation ist deshalb so schwierig, weil man psychologisch und philosophisch bankrott/ arm ist. 69 Angenommen, man wird durch die Meditation universalisiert, dann wird alles zu einer Passage zu Gott. 70 Prana-Agnihotra ist für denjenigen eine religiöse Übung, der Vaishvanara Vidya praktiziert , d.h. auf das kosmische Sein meditiert. 71 Man ist insoweit in der Meditation erfolgreich wie sich innerlich ein ehrliches Gefühl entwickelt, dass Brahman die einzige Wirklichkeit ist, und das ist das Lebensziel. 72 Eine Sadhana (Übung) endet nur mit der Erfahrung und niemals vorher. Es ist sogar möglich, dass trotz einer Meditationspraxis bis in den Tod, der Atman nicht verwirklicht wird. 73 Die reine Idee vom Verschmelzen von Subjekt und Objekt und umgekehrt zu erkennen, ist die Kunst der Meditation. 74 Wenn das Subjekt "das Andere" - das Objekt - wünscht, handelt es sich um materialistische Meditation. 75 Das Studium, die Reflexion und die Meditation sind die methodischen Prozesse zur Selbst-Transzendenz. 76 Gott zu lieben bedeutet Gott zu dienen, IHM zu dienen bedeutet auf IHN zu meditieren, auf IHN zu meditieren bedeutet IHN zu kennen, und IHN zu kennen bedeutet IHN zu verwirklichen. 77 Gedanken und Gefühle miteinander zu verschmelzen ist Meditation. 78 Gedanke ist Sein; Bewusstsein ist Existenz. Wenn das klar ist und man dabei bleibt, wird die Meditation erfolgreich sein. 79 Asanas oder Haltungen in der Meditation dienen der Entspannung. 80 Das Meditationsprinzip: auf welches Objekt man auch immer meditiert, es sollte als das Absolute angenommen werden. 81 Die Meditation im Buddhismus sind rein psychologisch. 82 Das Ruhen des Bewusstseins im eigenen Selbst, was das universales Sein ist, ist der höchste Yoga oder Meditation. 83 Das Meditationsobjekt ist nicht nur eines unter den vielen Objekten der Welt, sondern es ist vielmehr das einzige Objekt vor uns. 84 Die Prozessgeschwindigkeit zum Erreichen des Ziels hängt von der Intensität der Meditationskraft ab, d.h. von beiden Aspekten: von ihrem negativen wie auch von ihrem energetischen Aspekt. 85 Solange wie das Ideal nicht Gott ist, wird die Meditation nicht zum gewünschten Ergebnis führen. 86 Der auf 'Vaishvanara Vidya' Meditierende ist mit dem Universum eins, mit jedem Selbst allen Seins. Er ist mit dem absoluten Sein im Einklang. 87 Vidya ist eine Form der Meditation, ein Kunst des Denkens, das auf das absolute Ziel gerichtet ist. 88 Wenn der Geist müde und unwillig ist, sollte man nicht meditieren. 89 Wenn sich die Meditation vertieft, kann man die Aktivitäten verringern und sich mehr und mehr der Meditation zuwenden. 90 Man darf nicht vergessen, dass das rituelle Dienen ebenfalls eine Form der Meditation ist. Das Dienen ist kein mechanisches Handeln. 91 Wer müde ist, sollte sich nicht hinsetzen um zu meditieren. Er sollte besser erst im Zimmer hin- und hergehen. Mit der Zeit wird die Lethargie vergehen. 92 Wenn Parabdha zur Ruhe kommt, versiegen alle Aktivitäten, doch wenn sie aktiv sind, kann man sie auch nicht durch die Kraft der Meditation überwinden. 93 Wenn sich der Geist völlig von den Sinnesobjekten zurückgezogen hat, ist der Höhepunkt erreicht. Es findet ein vollkommenes Introvertiertsein des Geistes in Meditation mit dem göttlichen Sein statt. 94 Wenn man gegenüber Namen und Formen unbekümmert ist, wird die Meditation auf Brahman zum Kinderspiel. 95 Wenn man auf das Absolute meditiert, wird man gleichgültig gegenüber sich selbst. Der Atman ist nur der Paramatman. Man verschmilzt mit IHM. 96 Wenn man beispielsweise einen Stein anschaut, sollte sein Aspekt der Existenz getrennt von dem Namen und der Form betrachtet werden. Auf diese Weise sollte auf die Existenz, als ein Aspekt Brahmans, meditiert werden. 97 Mit jedem Atemzug steht man mit dem kosmischen Prana in Verbindung. Die Absicht der Meditation liegt darin, das eigene Prana mit dem kosmischen Prana zu verbinden. 98 Man sollte nicht meditieren, wenn man vom Ego besessen ist. 99 Man erlebt Religion, wenn man im Zustand der Meditation ist, denn Religion ist die Verbindung zwischen Mensch und Gott, zwischen der Seele und dem Absoluten. 100 Wenn man im Zustand der Meditation ist, befindet man sich in der Kirche Christi. 101 Wer sich zur Meditation hinsetzt, braucht keine Angst zu haben. 102 Wenn ein Objekt Teil des Körpers wird, stört es nicht mehr, denn es ist überhaupt kein Objekt. Es ist Subjekt. Das Objekt wird in der Vaishvanara Vidya Meditation zum kosmischen Subjekt. 103 Wenn man für längere Zeit meditieren oder Japa üben möchte, sich innerlich zurückziehen und den Körper kontrollieren kann, wird man das gewünschte Ziel erreichen. 104 Wenn man meditiert, sollte man auch seine Gefühle beachten, denn es ist richtig und wichtig, dass man die Gefühle bzgl. des Meditationsobjektes richtig einschätzt. 105 Es ist eine bekannte Tatsache, dass der Meditationsprozess im spirituellen Leben ein Versuch ist, das Bewusstsein auf die letztendliche Wirklichkeit zu konzentrieren. 106 Wenn die Welt, Gott und das Individuum in einem atemlosen Augenblick der Ekstase verschmelzen, handelt es sich um die höchste Technik der größten Meditation. 107 Man verschmelze sich selbst mit einer Person. Dann gibt es keine Probleme mehr. Das ist Yoga, Spiritualität, Religion oder Meditation. Das ist das Ziel des Lebens. 108 Man ist als Teil mit der ganzen Universalität verwoben. Wenn man sich diese Tatsache immer wieder von Augen führt, ist man ständig in einem Zustand der Meditation. OM TAT SAT
OM Shantihi Shantihi ShantihiNachfolgend eine Erlebnisreise seines Lebens dargestellt als Mala des Lebens
(engl. von Swami Hamsananda):
1. I was born on 25th May 1939 in Mustyala.
2. I completed my studies in 1956 in Siddipeta.
3. I spent one whole night under a big tree in Hyderabad for finding God.
4. I Went to Guntur and did Ram Namam 4 hours a day for 2 months in Rama Nama Kshetram.
5. I spent one year in Agaram, Srinivasa Ashram and had first Darshan of Bhagawan Sri Satya Sai Baba there.
6. I ate broken coconuts in front of Sri Kalahasti Temple.
7. I carried mud and bricks on my head for the construction of buildings in Tirumala Hills.
8. I went to Sri Vyasashram and served Maharshi Malayala Swami for two years.
9. I had Darshan of Sri Swami Vidya Prakashananda Maharaj in vyasashram at the time of Guru Pooja.
10. I had Darshan of Sri Swami Omkarji Maharaj in Vyasashram.
11. I had Darshan of Sri Swami Chinmayanandaji Maharaj in Vyasashram.
12. I went to Madras Goudiya Math and had Darshan of Dr. Sarvapalli Radha Krishnan and also Bhagawan Satya Sai Baba for second time and received holy Vibhuti from him.
13. I spent one month in Brindavan in the company of Pujya Avadhutendra Saraswati Swami.
14. I came to Rishikesh in 1965 and went by foot to Yamunotri, Gangotri, Kedarnath and Badrinath.
15. I studied Upanishads unde Pujya Sri Swami Dayanandaji Maharaj in Purana Jhadi.
16. I came to Sri Sivananda Ashram on 1.9.1965 and had Darshan of Sri Swami Devanandaji Maharaj in Gurudev Kutir.
17. I had Darshan of my Gurudev on 5.9.1965 in Bhajan Hall and joined in Sri Sivananda Ashram.
18. I entered in Sannyasa Order of life on 12th June 1975 in Gurudev Kutir.
19. I had Darshan on Amarnath Sivalingam in August 1975.
20. I had darshan of Swami Madhavanandaji Maharaj along with Smt Ramani Jayaram in Gurudev Kutir .
21. I had Darshan of Lord Brahma Temple in Pushkar, near Ajmer on 17.2.1979.
22. I went to Mount Abu and visited the Brahma Kumari Temple on 18.2.1979.
23. I had Darshan of Nageshwar Mahadev and Bhet Dwaraka on 22.2.1979.
24. I had Darshan of Padukas of Lord Dattatreya after climbing 11,000 steps on Girinar Hills on 23.2.1979.
25. I had Darshan of Somanath Mahadev Temple on 24.2.1979.
26. I went to Ganeshpuri and had Darshan of Samadhi of H.H. Swami Nityanandaji Maharaj In Vajreshwari on 2.3.1979.
27. I saw Ellora Caves 33 in number and ahrishneshwar Mahadev Temple on 3.3.1979.
28. I had Darshan of Shiridi Sai Baba Temple and Upasani Baba Ashram and Godavari Mata on 4.3.1979.
29. I went to Alandi and had Darshan of Samadhi Mandir of Santh Jnaneshwarji Maharaj on 5.3.1979.
30. I had Darshan of Samadhi Mandir of Sri Akkalkot Maharaj on 7.3.1979.
31. I had Darshan of Mantralayam Sri Raghavendra Swami Samadhi on 12.3.1979.
32. I had Darshan of Palani Swami Temple on 15.3.979.
33. I had Darshan of Madurai Meenakshi Temple on 16.3.1979.
34. I went to Vivekananda Rock Memorial, took bath where three oceans meet together and had Darshan of Kanyakumari Temple on 19.3.1979.
35. I had Darshan of Padmanabha Swami Temple at Trivandrum on 20.3.1979.
36. I went to Rameshwaram, took bath in the ocean and also with the water of 22 wells and had Darshan of Rameshwar Mahadev on 22.3.1979.
37. I had Darshan of Brihadeeshwaralayam at Tanjore and went to Tiruvayoor and had Darshan of Samadhi Mandhir of Sri Tyagaraja Swami on 24.3.1979.
38. I went to Tiruvannamalai and had Darshan of Samadhi Mandir of Sri Ramana Maharshi on 26.3.1979.
39. I had Darshan of Tiruthani Subrahmanya Swami Temple on 29.3.1979.
40. I went to Sri Vyasashram and had Darshan of Sri Malayala Swami Samadhi and Sri Vimalananda Swami Samadhi on 30.3.1979.
41. I went to Vijayawada and performed Anna Prashana celebration to Sri Vivekananda Murthy, son of Sri Ch. S.R. Murthy on 1.4.1979.
42. I had Darshan on Simhachala Nrisimha Swami on 4.4. 1979.
43. I went to Chodavaram and had Darshan of Tekkam Saraswatamma garu and family members on 6.4.1979.
44. I had Darshan of Srikoormam and Arasavelli Temples on 9.4.1979.
45. I had Darshan of Puri Jagannath Temple and Sri Shankaracharya Peetham on 11.4.1979.
46. I had Darshan of Sri Linga Raja Temple at Bhuvaneshwar on 12.4.1979.
47. I had Darshan of Dakshineshwar Temple, Kalighat Temple and Birla Planitorium in Calcutta on 16.4.1979.
48. I had Darshan of Sri Viswanath Temple, Annapurna Temple and Banaras Hindu University at Varanasi on 17.4.1979.
49. I went to Mirjapur and had Darshan of Vindhyachaleshwari and went to Prayag and took bath on 18.4.1979, where Ganga, Yamuna and Saraswati Rivers meet together.
50. I went to Ayodhya and had Darshan of Sri Rama Janma Bhoomi and took bath in Sarayu river on 20.4. 1979.
51. I went to Merta city and had Darshan of Meera Bai Temple and had Darshan of Sati Mata at Naguar., who was not taking either food or water since 27 years on 15.2.1981.
52. I went to Nathdwar and had Darshan of Lord Krishna on 17.2.1981.
53. I went to Ujjain and took bath in Kshipra River and had Darshan of Maha Kaleswar Temple, Vikramaditya Temple and Sandeepani Vidyalaya on 18.2.1981.
54. I went to Indore and had Darshan of Omkareshwar Mahadev and Sri Markandeya Sannyasashram on 20.2.1981.
55. I crossed River Narmada by boat and had Darshan of Amaleshwar Mahadev on 21.2.1981.
56. I went to Oundo Naganath and had Darshan of Naganath Mahadev Temple and Parli Vaidyanath Temple on 22.2.1981.
57. I went to Nashik and had Darshan of Tryambakeshwar Mahadev Temple on 24.2.1981.
58. I went to Bombay and had Darshan of Siddhi Vinayak Temple, Mahalakshmi Mandir and Planitorium on 2.2.1981.
59. I had Darshan of Sri Shaila Mallikarjuna Swami and Bhramaramba Devi at Sri Shailam on 5.2.1981.
60. I went to Bhimashankar and had Darshan of Bhimashankar Mahadev Temple and Gorakh Nath Temple on 27.2.1981.
61. I went to Sangli and had Darshan of Vallabhacharya Dwaraka Temple, Kolhapur Mahalaxmi Mandir and Sri Narsobo Mandir on 1.3.1981.
62. I went to Pandarpur and took bath in Chandrabhaga River and had Darshan of Vithal Bhagawan on 2.3.1981.
63. I went to Hyderabad and had Darshan of H.H. Sri Swami Madhavanandaji Maharaj in the house of Smt. Sarojini Devi, Poorvashram sister of Sri Swami Madhavanandaji Maharaj on 3.3.1981.
64. I went to Mysore and had Darshan of King's palace and the Illumination on 8.3.1981.
65. I went to Shravanabelagola and had Darshan of Digambara Mahaveera Statue on 57 feet height on 9.3.1981.
66. I went to Belur and had Darshan of Chennakeshwara Swami Temple and Sri Subrahmanya Swami Temple in Subrahmanyam on 10.3.1981.
67. I went to Dharmashala and visited Sri Manjunatha Swami Temple on 11.3.1981.
68. I visited Bahubali Mahaveer Statue of 39 feet height and went to Sringeri and had Darshan of Shankaracharya Sringeri Peetham and Sri Abhinava Vidya Thirtha Swami on 12.3.1981.
69. I visited Mookambika Matha and went to Gokarna and had bath in Arabian Ocean and had Darshan of Sri Gokarneshwara Temple on 14.3.1981.
70. I went to Anand Ashram of Kanhangad and had Darshan of Mother Krishna Bai and Swami Satchidanandaji Maharaj on 16.3.1981.
71. I had Darshan of Swami Abhedanand Ashram at Trivandrum and went to the home of Swami Brahmanandaji Maharaj on 17.3.1981.
72. I went to Guruvayur and had Darshan of Lord Krishna with four hands on 19.3.1981.
73. I went to Skanda Giri and had Darshan of Skanda Mata, Subrahmanya Swami, five faced Ganapati, five faced Hanuman and Dattatreya Bhagawan on 20.3. 1981.
74. I went to Tiruttani and had Darshan of Sri Subrahmanya Swami and reached Tirumala and had Darshan of Lord Venkateshwara on 21.3.1981.
75. I went to Bhadrachalam and had Darshan of Lord Rama with four hands on 23.3.1981.
76. I went to Chevendrapalam and had Darshan of Sri sivananda Ashram and went to Gudivada and had Darshan of Sri Swami Nirvikalpananda on 26.3.1981.
77. I went to Tadepalligudem and had Satsang in Sivananda Seva Ashram on 28.3.1981.
78. I went to Bendapudi Ashram and to Sri Shanti Ashram on 30.3.1981.
79. I went to Pendurti and had Darshan of Sri Swami Jnananandeji Maharaj on 1.4.1981.
80. I went to Ganga Sagar and took bath there on 5.4.1981.
81. I went to Gowahati and had Darshan of Karmakhya Devi Temple and Bhuvaneswari Temple on 8.4.1981.
82. I went to Darjeeling in Toy Train from Siliguri and came back to Siliguri on 10.4.1981.
83. I went to Khatmandu (Nepal) and had Darshan of Pashupathinath Temple and Shesha Shayi Vishnu Temple on 13.4.1981.
84. I went to Chitrakoot and did Kamada Giri Parikrama on 19.4.1981.
85. I went to Kanpur and visited Jammu & Kashmir Temple and Radha Krishna Temple on 20.4.1981.
86. I went to Naimisharanyam and visited Swami Naradananda Ashram, Chakra Teertham, Vyasa Gaddi, Sute Gaddi on 21.4.1981.
87. I had Darshan of BhagawanSatya Sai Baba when he came to Sivananda Ashram from Laxman Jhule in the month of April 1982.
88. I started teaching Sanskrit to Sri Marie Louise Seitz of Germany in 1985.
89. I fulfilled the wish of Sri Wolf Gang Saitz of Germany and visited nine countries in Europe in 1993.
90. I visited Rhein River in Switzerland on 14.8.1993 and went to the top of Santis mountain on 15.8.1993.
91. I went to Assisi on 5.9.1993 and passed through 14 k.m. underground road in Austria and reached Sri Swami Satyananda Ashram.
92. I went to Winterthur on 8.9.1993 and had Darshan of H.H. Swami Omkaranandaji Maharaj on 9.9.1993 in Austria and went to the house of Sri Rita Rupreta Mataji in Ins. Village on 10.9.1993.
93. I went to the house of Swami Poorna Brahmananda Mataji on 17.9.1993 and went toHoly Lourdes on 22.9.1993 and went to Buddhist Monastry on the top of the hill on 23.9.1993.
94. I had Darshan of H.H. Swami Chidanandaji Maharah in Koln on 29.9.1993 and heard his lecture "Love of God".
95. I visited Dom Cathedral in Koln on 1.10.1993 and went to Om Shanti Ashram in Holland on 3.10.1993 and had Darshan of H.H. Swami Hridayananda Mataji on 4.10.1993 and went to Belgium on 5.10.1993 and saw International plantation in Gimbergan.
96. I went to Frankfurt on 12.10.1993 and visited Yoga Vidya Center of Sri Sukadev and did Archana to Durga Mata, Laxmi Mata and Saraswati Mata on 15,16,17th October in 1993.
97. I saw Sri Divya Jyoti (Hans) on 22.10.1993 and saw Sri Helga Busse on 23.10.1993 and ate in Tajmahal Hotel on 24.10.1993 and reached Praha on 26.10.1993.
98. I saw Paramhamsa Yogananda center of Sri Manohar and conducted Satsang on 30.10.1993.
99. I saw one hundred days birth centenary programme of Sri Sadguru Swami Sivanandaji Maharaj on and before 8th September 1987.
100. I attended Golden Jubilee birthday programme of H.H. Swami Krishnandaji Maharaj on 25.4.1972.
101. I attended Diamond Jubilee birth day programme of H.H. Swami Chidanandaji Maharaj on 24.9.1976.
102. I attended Diamond Jubilee birth day programme of H.H. Swami Krishnanandaji Maharaj on 25.4.1982.
103. I attended Diamond Jubilee birth day programme of H.H. Swami Devananandaji Maharaj on 19.6.1997.
104. I went to Kothapenta and made Bhoo Samadhi for the body of Swami Devanandaji Maharaj on 9.1.2000.
105. I had Darshan of Sri Swami Jyotirmayanandaji when he came from Florida (U.S.A.) to Sivananda Ashram.
106. I had Darshan of H.H. Swami Ranganathandaji Maharaj of Rama Krishna Mission when he came to Sivananda Ashram.
107. I had Darshan of H.H. Swami Veereshwaranandaji Maharaj president of Sri Rama Krishna Mission, when came to Sivananda Ashram.
108. I am feeling happyhappy now, since I realized that I was in God. I am in God and I shall be in God.